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Was wir bauen

Drei Arten von Systemen. Alle drei haben gemeinsam, dass sie im Alltag tausendfach funktionieren müssen und dass danach niemand mehr an sie denken soll.

Prozesse und Erfassung

Mobile Auftragserfassung. Eventsysteme mit individuellen Besucherkarten und Zutrittssteuerung. Abläufe, die im Alltag tausendfach funktionieren müssen — und die Ihre Mitarbeitenden entlasten, statt sie zusätzlich zu belasten.

Handel, Kataloge, Portale

Onlineshops mit Fahrzeugbezug und Ölfinder. Onlinekataloge. Plattformen, auf denen eine ganze Organisation arbeitet — zentral gesteuert, lokal individuell.

KI-Projekte

Erkennung, Auswertung, Ereigniserfassung. Entworfen unter deutschem Datenschutzrecht — nicht nachträglich angepasst. Deutscher Serverstandort, eigener Code, keine Unterauftragnehmer außerhalb des EWR.

Bildplatz: Bildschirmfoto eines Systems, das WWE Media gebaut hat - zum Beispiel die Auftragserfassung oder ein Katalog, mit Demodaten.

Drei Arten von Systemen sind abstrakt, solange man keins sieht. Ein echter Bildschirm ist der Beleg.

Sicherheit und Datenschutz zum Weiterreichen

Wer eine Fachanwendung einkauft, muss sie verantworten. Die Unterlagen dafür liegen bereit: Architektur und Betrieb, Serverstandort, Verschlüsselung, Mandantentrennung, Rollen- und Rechtekonzept, Protokollierung, Löschkonzepte, Auftragsverarbeitung, Unterauftragnehmer, Notfallkonzept, Ausstieg und Datenexport.

Alle elf Punkte im Einzelnen

Im Einzelnen

Prozesse und Erfassung

Wir nehmen einen Ablauf auseinander und geben ihn als Software zurück. Danach denkt niemand mehr daran.

Die meisten Abläufe in einem Betrieb sind nie entworfen worden. Sie sind entstanden — aus einer Excel-Tabelle, einem Formular, einer Vertretungsregelung, die geblieben ist. Das funktioniert, solange der Betrieb klein ist und alle dieselben Leute kennen. Ab einer bestimmten Größe kostet es jeden Tag Zeit, und niemand kann genau sagen, wo.

Unsere Arbeit beginnt deshalb nicht mit einer Software, sondern mit dem Ablauf: Wer erfasst was, an welcher Stelle, mit welchem Gerät, und was passiert damit weiter. Erst danach steht fest, was überhaupt gebaut werden muss — oft deutlich weniger als zu Beginn vermutet.

So sind in den vergangenen Jahren Digitalisierungsprozesse für Handel, Werkstätten und Finanzunternehmen entstanden — keine davon mit derselben Ausgangslage, alle mit demselben Vorgehen.

Mobile Auftragserfassung

Erfassung dort, wo die Arbeit stattfindet: am Fahrzeug, in der Halle, beim Kunden. Auf dem Telefon oder dem Tablet, mit großen Schaltflächen und wenigen Feldern, damit es mit Handschuhen und bei schlechtem Licht funktioniert. Offline-fähig, wo der Empfang schlecht ist, mit Abgleich, sobald wieder Verbindung besteht.

Der Gewinn liegt selten in der Erfassung selbst, sondern darin, was danach entfällt: das Abtippen, die Rückfrage, die doppelte Buchung, die Suche nach dem Zettel.

Veranstaltungen und Zutritt

Eventsysteme mit individuellen Besucherkarten, Zutrittssteuerung und Auswertung. Anmeldung, Kontingente, Rollen, Nachweise — und am Einlass ein Vorgang, der in zwei Sekunden abgeschlossen ist, auch wenn dreihundert Menschen gleichzeitig ankommen.

Schnittstellen und Datenwege

Zwischen Systemen, die nicht miteinander sprechen wollen: Warenwirtschaft, Buchhaltung, Kassensysteme, Fachanwendungen, Portale von Verbünden. Wir bauen die Übergänge und betreiben sie — mit Protokoll, mit Wiederanlauf nach einem Ausfall und mit einer Stelle, an der man sieht, ob gerade etwas hängt.

Handel, Kataloge, Portale

Plattformen, auf denen eine ganze Organisation arbeitet — zentral gesteuert, lokal individuell.

Ein Verbund aus hunderten Betrieben hat ein Problem, das ein einzelner Händler nicht hat: Jeder Betrieb ist eigenständig, will eigene Preise, eigene Öffnungszeiten, eigene Aktionen — und trotzdem soll die Marke einheitlich aussehen und die Daten sollen stimmen. Beides zugleich geht nur, wenn die Plattform die Unterschiede vorsieht, statt sie zu verbieten.

Wir bauen diese Plattformen seit über zwanzig Jahren und betreiben sie danach. Dazu gehören Onlineshops mit Fahrzeugbezug, bei denen der Kunde erst sein Auto wählt und danach nur noch passende Teile sieht, Ölfinder, Onlinekataloge mit Herstellerdaten und die Portale, über die der Verbund seine Betriebe steuert.

Fahrzeugbezug und Katalogdaten

Mit solchen Daten arbeiten wir seit über 15 Jahren im Umfeld des deutschen Kfz-Aftermarkts: für Teilekataloge, E-Commerce mit Fahrzeugbezug, mobile Auftragserfassung in Werkstätten und die Portale, über die Verbünde ihre Betriebe steuern.

Teiledaten sind selten sauber. Sie kommen aus verschiedenen Quellen, in verschiedenen Ständen, mit widersprüchlichen Zuordnungen. Ein Shop, der diese Daten ungefiltert anzeigt, erzeugt Retouren. Deshalb gehört zu jedem Katalogprojekt die Frage, welche Quelle im Zweifel gewinnt und wie Abweichungen sichtbar werden, statt still durchzulaufen.

Zentral gesteuert, lokal individuell

Der Verbund gibt Gestaltung, Rechtstexte und Pflichtangaben vor; der einzelne Betrieb pflegt, was nur ihn betrifft. Rechte, Freigaben und Vorlagen sorgen dafür, dass beides nebeneinander existieren kann, ohne dass jemand in der Zentrale jede Änderung kontrollieren muss.

Betrieb statt Übergabe

Wir betreiben, was wir bauen: Releases, Sicherheitsaktualisierungen, Verfügbarkeit, Dokumentation. Ein Projekt, das nach der Abnahme niemandem mehr gehört, verfällt innerhalb eines Jahres — nicht, weil die Software schlecht wäre, sondern weil sich die Umgebung um sie herum weiterbewegt.

Das beginnt früher, als viele erwarten. Wir sind ab der Projektanbahnung dabei, stimmen uns während der Entwicklung regelmäßig und nachvollziehbar mit Ihnen ab und begleiten die Einführung, bis die neue Softwarelösung im Alltag benutzt wird. Danach übernehmen wir Service, Support und Betrieb in vereinbarten Servicestufen. Die Servicestufen und ihre Reaktionszeiten legen wir im Vertrag fest.

KI-Projekte im regulierten Umfeld

Erkennung, Auswertung, Ereigniserfassung — entworfen unter deutschem Datenschutzrecht, nicht nachträglich angepasst.

Die meisten KI-Angebote sind für einen anderen Rechtsraum gebaut und werden für den deutschen Markt nachgerüstet. Das ist der Grund, warum in Prüfungen so oft dieselbe Stelle auffällt: Die Verarbeitung findet dort statt, wo das Modell läuft, und das ist selten dort, wo der Vertrag es verspricht.

Wir gehen den umgekehrten Weg. Erst steht fest, welche Daten das System sehen darf, wo sie verarbeitet werden und was protokolliert wird — danach wird gebaut. Das schließt manche Lösung aus und macht andere langsamer. Dafür übersteht das Ergebnis eine Prüfung, und niemand muss nachträglich erklären, warum personenbezogene Daten in einer anderen Zeitzone gelandet sind.

Wo KI sich lohnt — und wo nicht

KI lohnt sich dort, wo viele gleichartige Vorgänge anfallen und ein Fehler erkennbar und korrigierbar ist: Vorsortieren, Erkennen, Zuordnen, Zusammenfassen. Sie lohnt sich nicht dort, wo ein einzelner Fall selten ist, teuer zu prüfen und folgenreich — dort ist ein klar geschriebener Ablauf schneller und billiger.

Wir sagen Ihnen beides. Ein Anbieter, der überall eine Anwendung sieht, verkauft ein Werkzeug und keine Lösung.

Nachvollziehbar, protokolliert, prüfbar

In regulierten Umgebungen zählt nicht nur das Ergebnis, sondern die Spur dorthin. Welche Eingabe führte zu welcher Ausgabe, wer hat entschieden, was wurde überstimmt. Diese Protokolle sind kein Beiwerk; sie sind der Grund, warum ein System in einer Prüfung bestehen kann.

Dazu kommt seit August 2026 die Kennzeichnungspflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung für Inhalte, die täuschen könnten. Wir kennzeichnen im Material und nicht nur in einer Bildunterschrift — auch auf unseren eigenen Seiten.

Arbeiten Sie mit Modellen, die in den USA laufen?

Nicht mit personenbezogenen Daten: Die verarbeiten wir ausschließlich mit Modellen, die lokal auf Servern in Deutschland laufen. In Projekten ohne personenbezogene Daten setzen wir andere Modelle nur auf Ihre Anfrage ein.

Können wir klein anfangen?

Ja, und das ist der übliche Weg. Die Bestandsaufnahme kostet einen festen Betrag, dauert wenige Tage und endet mit einem Dokument, mit dem Sie auch ohne uns weiterarbeiten können.

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